Hormonelle Balance durch Ernährung

Ohne Hormone läuft bei uns im Körper nichts

Hormone steuern alle Vorgänge. Damit mischen Sie natürlich auch beim Ernährungsstoffwechsel ganz  entscheidend mit. In diesem Zusammenhang müssen wir das Insulin und das Glukagon näher betrachten.                 

Im Ernährungsstoffwechsel übernimmt es verschiedene Aufgaben. Vorstellen muss man sich das ungefähr so: Nach dem Essen gelangen die Nährstoffe in die Körperzellen. Da werden die Kohlenhydrate zunächst in Zucker (Glucose) zerlegt. Damit steigt der Blutzuckerspiegel an: ein Alarmzeichen für die Bauchspeicheldrüse, Insulin zu produzieren und freizusetzen. Das Insulin schleust jetzt den Blutzucker in die Leber- und Muskelzellen, damit die Mitochondrien – die ”Kraftwerke” der Zelle –  daraus Energie gewinnen können. Es ist sozusagen der Schlüssel, der den Zellen die Tür öffnet.

Das Problem bei der Sache ist: Haben die Zellen erst einmal ausreichend Zucker aufgenommen, schließen sie die Tür einfach wieder hinter sich zu. Jetzt bleibt dem Insulin gar nichts anderes übrig, als den überschüssigen Zucker in das Fettgewebe zu transportieren und dort als Depotfett zu speichern.
 

Das Ergebnis kennen wir nur zu gut: Speckröllchen & Rettungsringe.

Zusätzlich verschließt das Insulin das Fett, um für eine eventuelle Hungersnot gerüstet zu sein. Für Pinguine, die oft wochenlang ohne Nahrung unterwegs sind, ist das überlebenswichtig, für uns meist ärgerlich. Eine vermehrte Ausschüttung von Insulin kann also meist durch eine zu hohe Kalorienzufuhr in Form von Kohlenhydraten ausgelöst werden. Gerade Nahrungsmittel mit hohem glykämischen Index wie (Trauben)zucker, Bananen, Weißbrot, Limonaden, Bier, Reis, etc. sind dabei die Übeltäter,wie wir gerade gelernt haben. Auf Zufuhr von Eiweiß reagiert das Insulin nur sehr mäßig, auf Fett gar nicht.

Nun zum Hoffnungsträger für die, die ihre Röllchen auch wieder loswerden wollen: das Glukagon, der so genannte Gegenspieler zum Insulin. Stimuliert wird die Ausschüttung dieses Hormons, das ebenfalls in der Bauchspeicheldrüse entsteht, durch eine ausreichende Aufnahme von Eiweiß (Protein) aus der Nahrung.

Es übernimmt die Aufgabe, den Blutzuckerspiegel wieder in Balance zu bringen, indem es die gespeicherten Kohlenhydrate aus der Leber und das Speicherfett aus den Zellen mobilisiert und sie zur Verbrennung und Energiegewinnung wieder in den Blutkreislauf führt. Sowohl ein zu hoher als auch ein zu niedriger Insulinspiegel können zu Beschwerden führen.
 

 
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